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18.11.2019

16. Symposium Hochleistungssport in Berlin

Die VBG präsentiert den 4. Sportreport und stellt die neue PMT-App vor

- Der neue VBG-Sportreport 2019 wertet in einer Längsschnittstudie Trends und Entwicklungen aus.

- Das VBG Prevention-Management-Tool (PMT) bietet eine komfortable Belastungssteuerung für Sportvereine via Web-App.

 

Berlin. Die gesetzliche Unfallversicherung VBG präsentiert auf dem 16. Symposium Hochleistungssport den VBG-Sportreport 2019 und stellt in einem Workshop die neue PMT-Web-App vor.

 

Der VBG-Sportreport 2019: Auswertung von knapp 22.300 Verletzungen

Anders als seine drei Vorgänger wird im vierten VBG-Sportreport nicht die zurückliegende Saison betrachtet, sondern die drei aufeinanderfolgenden Spielzeiten 2014/15, 2015/16 und 2016/17 ausgewertet. Das Ergebnis ist eine Längsschnittbetrachtung mit relevanten Informationen zur Verteilung von Sportverletzungen sowie zur Ableitung geeigneter, zielführender Präventionsmaßnahmen. Die Betrachtung der letzten Saisons ermöglicht es, auf knapp 22.300 Verletzungen aus den beiden höchsten Männerligen Basketball, Eishockey, Fußball und Handball zurückzugreifen. Weltweit gibt es im Profi-Sport nur wenige Studien, die auf größere Fallzahlen zurückgreifen können.

Zentrale Ergebnisse des Sportreports:

- Im Basketball treten die wenigsten Verletzungen pro Spieler und Saison auf (1,92 Verletzungen), im Fußball hingegen mit durchschnittlich 2,66 Verletzungen die meisten.

- Die durchschnittliche Ausfallzeit pro Verletzung ist mit 11 Tagen im Fußball am niedrigsten und im Handball (27 Tage) am höchsten.

- Im Laufe einer Saison steht jeder Spieler verletzungsbedingt durchschnittlich mehr als 2 Wochen im Basketball, rund 3 Wochen im Eishockey und knapp einen Monat im Fußball sowie Handball nicht zur Verfügung.

- Die Belastung hinsichtlich der Gesamtausfalltage (AU-Tage) ist mit durchschnittlich etwa 8.200 Tagen pro Saison im Basketball am geringsten und mit circa 25.900 AU-Tagen im Fußball fast dreimal höher.

- Überbelastung ist einer der Hauptrisikofaktoren für Verletzungen in allen vier Sportarten. Aus präventiver Sicht ist es daher von übergeordneter Bedeutung, Trainings- und Regenerationsmaßnahmen adäquat zu timen.

„Als Partnerin des Sports ist die VBG auch zukünftig bestrebt, durch innovative, praktikable und ressourcenschonende Präventions- und Rehabilitationsangebote, Sportunternehmen bei der Gesunderhaltung ihrer Sportlerinnen und Sportler zu unterstützen“, sagt Prof. Bernd Petri, Mitglied der Geschäftsführung der VBG.

Auf der Webseite www.vbg.de/sportvereine bietet die gesetzliche Unfallversicherung VBG Sportunternehmen umfangreiche Präventionsangebote. Interessierte finden den VBG-Sportreport 2019 online unter www.vbg.de/sportreport2019.

 

PMT: Beanspruchung analysieren mit einer App

Mit dem webbasierten Monitoring-Tool PMT bietet die VBG ihren Mitgliedsunternehmen eine kostenlose Web-App, die es ermöglicht, die individuelle Beanspruchung der Athletinnen und Athleten zu erfassen. „Mit dem PMT möchten wir Vereine dabei unterstützen, die Belastung von Spielerinnen und Spieler besser zu steuern“, so Christian Klein, Projektleiter und Sportreferent der VBG.

 

Funktionen der App:

- eine Auswahl aus einem Pool von über 30 voreingestellten qualitativen und quantitativen Monitorings an die Bedürfnisse des Trainerteams anpassbare Warnregeln

- individuelle Datenanalyse für Mannschaftsmitglieder

- Kalenderfunktion zur Koordination von Trainingseinheiten und Wettkämpfen

- einfache und schnelle Dateneingabe per Smartphone, Tablet oder Desktop

- übersichtliche Ergebnisdarstellung mit klaren Empfehlungen für eine individuelle Belastungssteuerung

 

Weitere Informationen zur App sowie das PMT-Video liefert die Webseite: www.vbg.de/pmt

 

Das 16. Symposium Hochleistungssport in Berlin ist Treffpunkt von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Leistungsträgerinnen und Leistungsträgern im professionellen Sport, um sich über Prävention und Rehabilitation nach neuesten medizinischen Erkenntnissen auszutauschen.
Ausgerichtet wird die heutige Veranstaltung am 18. November 2019 im Olympiastadion Berlin durch das Unfallkrankenhaus Berlin und die gesetzliche Unfallversicherung VBG. Der Fokus liegt auf dem Schwerpunktthema Belastungssteuerung.

 

Verwendungsbedingungen des Pressebildes: Kostenfreie Nutzung für die redaktionelle Berichterstattung im Zusammenhang mit den von der VBG veröffentlichten Themen und unter Angabe der Quelle „Foto: VBG/Andre Wulf“.

Bildunterschrift (v.l.n.r.): Andreas Geisel (Senator für Inneres und Sport in Berlin), Dominik Heydweiller (VBG-Standortleiter Berlin), Dr. Stefan Hussy (Hauptgeschäftsführer DGUV), Uschi Schmitz (Vizepräsidentin Leistungssport im DOSB), Kristina Vogel (zweifache Olympiasiegerin), Prof. Dr. Axel Ekkernkamp (Ärztlicher Direktor Unfallkrankenhaus Berlin) und Prof. Bernd Petri (Geschäftsführung VBG) präsentieren den neuen VBG-Sportreport 2019.

Verwendungsbedingungen der Grafik: Kostenfreie Nutzung für die redaktionelle Berichterstattung im Zusammenhang mit den von der VBG veröffentlichten Themen und unter Angabe der Quelle „Grafik: VBG/Sportreport 2019“.

Über die VBG: Die VBG ist eine gesetzliche Unfallversicherung und versichert bundesweit über 1,1 Millionen Unternehmen aus mehr als 100 Branchen – vom Architekturbüro bis zum Zeitarbeitsunternehmen. Der Auftrag der VBG teilt sich in zwei Kernaufgaben: Die erste ist die Prävention von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten. Die zweite Aufgabe ist das schnelle und kompetente Handeln im Schadensfall, um die Genesung der Versicherten optimal zu unterstützen. Knapp 490.000 Unfälle oder Berufskrankheiten registriert die VBG pro Jahr und betreut die Versicherten mit dem Ziel, dass die Teilhabe am Arbeitsleben und am Leben in der Gemeinschaft wieder möglich ist. 2.400 VBG-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter kümmern sich an elf Standorten in Deutschland um die Anliegen ihrer Kundinnen und Kunden. Hinzu kommen sieben Akademien, in denen die VBG-Seminare für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz stattfinden.

 

Weitere Informationen: www.vbg.de. Belegexemplare sind stets erwünscht.

 

Ihre Ansprechpartnerin

Daniela Dalhoff

Öffentlichkeitsarbeit

040 5146-2525

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