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05.11.2019

Erreichbarkeit sicher und gesund gestalten

Neue Publikation der gesetzlichen Unfallversicherung VBG

Hamburg. Vor der Arbeit die E-Mails checken, im Feierabend noch mit Kollegen oder Kolleginnen telefonieren und per WhatsApp die Frage des Chefs oder der Chefin beant-worten: Wann ist erweiterte Erreichbarkeit im Berufsleben von Vorteil, wann problematisch und ungesund? Die neue Publikation „Erreichbarkeit – gut gestaltet im Betrieb“ der ge-setzlichen Unfallversicherung VBG gibt Antwort auf Fragen, die in Zeiten von New Work und Digitalisierung für immer mehr Unternehmerinnen und Unternehmer relevant sind.

Entstanden ist die Publikation im Rahmen von „Mitdenken 4.0“: Die Sozialpartner und die VBG stellen in dieser Initiative den Unternehmen Handlungshilfen für sich stark wandeln-de Arbeitswelten, Stichwort Arbeiten 4.0, bereit.

„Studien haben gezeigt, dass sich erweiterte Erreich¬bar¬keit negativ auf die Gesundheit der Betroffenen auswirken kann. Erklären lässt sich dies durch entstehende Mehrarbeit, reduzierte Erholungszeiten und eine geringere Abgrenzung zwischen Arbeit und Privatleben“, erklärt Dr. Susanne Roscher, VBG-Arbeitspsychologin. Allerdings unterscheide sich die Wirkung von Erreichbarkeit zwischen verschiedenen Unternehmen und Abteilungen erheblich. Es konnte nachgewiesen werden, dass sich die aktive Gestaltung der Erreichbarkeit positiv auf die Gesundheit der Beschäftigten auswirkt. „Absprachen und Erwartungsklärungen sind notwendig“, so Dr. Susanne Roscher weiter. „Etwa darüber, wann eine konkrete Antwort auf eine E-Mail wirklich erwartet wird und wann die Führungskraft das Thema nur eben abhaken möchte und gar nicht davon ausgeht, dass jemand sich noch am Feierabend darum kümmert.“

Welche Gestaltungsmerkmale für Erreichbarkeit gibt es? Wie führe ich einen Workshop durch, um das Thema im eigenen Betrieb zu regeln? Welche Rolle spielen Führungskräfte? Die neue Publikation beantwortet Fragestellungen für die betriebliche Praxis. Eingeflossen sind die Ergebnisse der von der VBG-Initiative „Mitdenken 4.0“ und Medical School Hamburg (MSH) erarbeiteten Studie zum Thema Erreichbarkeit. Um die Erreichbarkeitssituation von Führungskräften und Beschäftigten zu untersuchen, wurden hierfür 856 Beschäftigte aus jeweils unterschiedlichen Bereichen von acht Betrieben in einem mehrstufigen Verfahren befragt.

Die Publikation „Erweiterte Erreichbarkeit – gut gestaltet im Betrieb“ steht ab sofort unter folgendem Link zum Download zur Verfügung: www.vbg.de/erweiterte-erreichbarkeit.

Die VBG stellt eine Illustration der Publikation unter www.vbg.de/presse zur Verfügung.

Bildunterschrift Pressebild: VBG-Publikation "Erweiterte Erreichbarkeit - Gut gestaltet im Betrieb"

Über die Initiative „Mitdenken 4.0“: „Mitdenken 4.0“ setzt sich dafür ein, die Gesundheit und Motivation der Beschäftigten unter den sich wandelnden Bedingungen der digitalen Arbeitswelt zu erhalten und dabei gleichzeitig den individuellen betrieblichen Bedürfnissen und Notwendigkeiten Rechnung zu tragen. Ziel der Initiative ist es, den Unternehmen auf Basis aktueller Forschungsergebnisse Handlungshilfen für die betriebliche Praxis bereitzu-stellen. Dabei sollen Branchen mit besonders hohem Anteil an Büro- und Wissensarbeit in die Projektarbeit einbezogen werden. Mit an Bord sind gewichtige Partner der Sozialpolitik: die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), der Arbeitgeberverband des privaten Bankgewerbes (AGV Banken) und der Arbeitgeberverband der Versicherungsunternehmen in Deutschland (AGV Versicherungen).

Weitere Informationen: www.vbg.de/mitdenken4null

Über die VBG: Die VBG ist eine gesetzliche Unfallversicherung und versichert bundesweit über 1,1 Millionen Unternehmen aus mehr als 100 Branchen – vom Architekturbüro bis zum Zeitarbeitsunternehmen. Der Auftrag der VBG teilt sich in zwei Kernaufgaben: Die erste ist die Prävention von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten. Die zweite Aufgabe ist das schnelle und kompetente Handeln im Schadensfall, um die Genesung der Versicherten optimal zu unterstützen. Knapp 490.000 Unfälle oder Berufskrankheiten registriert die VBG pro Jahr und betreut die Versicherten mit dem Ziel, dass die Teilhabe am Arbeitsleben und am Leben in der Gemeinschaft wieder möglich ist. 2.400 VBG-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter kümmern sich an elf Standorten in Deutschland um die Anliegen ihrer Kundin-nen und Kunden. Hinzu kommen sechs Akademien, in denen die VBG-Seminare für Ar-beitssicherheit und Gesundheitsschutz stattfinden.

Weitere Informationen: www.vbg.de

Belegexemplare sind stets erwünscht.

Ihre Ansprechpartnerin

Daniela Dalhoff

Öffentlichkeitsarbeit

040 5146-2525

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