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06.04.2018

Beitragsfuß zur gesetzlichen Unfallversicherung VBG bleibt stabil

Für über eine Million VBG-Mitgliedsunternehmen bleibt der Beitragsfuß 2017 stabil gegenüber dem Vorjahr.

Der VBG-Vorstand hat heute entschieden: Der Beitragsfuß der Umlage für Pflicht- und freiwillig Versicherte bleibt wie im Vorjahr bei 3,90 Euro (2016: 3,90 Euro). Die anhaltend gute Wirtschaftslage in den Mitgliedsunternehmen sowie die vorausschauende Finanzplanung der VBG haben diese Entscheidung ermöglicht. Für zahlreiche Kleinunternehmen gilt der Mindestbeitrag. Die VBG-Vertreterversammlung, das höchste Selbstverwaltungsgremium der VBG, hat den Mindestbeitrag 2017 auf 48 Euro (2016: 48 Euro) festgelegt. Er bleibt damit unverändert gegenüber dem Vorjahr.

Die VBG finanziert durch den Beitrag der Mitgliedsunternehmen die Aufgaben der gesetzlichen Unfallversicherung: Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz, Rehabilitation und Entschädigung. Die Kundinnen und Kunden der VBG zahlen jedoch nur so viel wie nötig. Nach Ende eines Kalenderjahres legt die VBG die Aufwendungen auf alle Beitragspflichtigen um. Der Beitrag wird nach der gemeldeten Entgeltsumme, nach der Gefahrklasse des Unternehmens und dem Beitragsfuß berechnet.

Der Jahresbeitrag für die freiwillige Versicherung im Ehrenamt beträgt für 2017 3,20 Euro, 2018 ist eine Anpassung auf 3,40 Euro je Versicherungsverhältnis notwendig.

Lastenverteilung

Der Beitragsfuß zur Lastenverteilung nach Entgelten beträgt 2,1861 Euro je 1.000 Euro Entgeltsumme, wobei für die Lastenverteilung nach Entgelten 2017 ein Freibetrag von 214.500 Euro Arbeitsentgelt gilt. Der Beitragsfuß zur Lastenverteilung nach Neurenten liegt bei 0,3486 Euro je 1.000 Beitragseinheiten. Ein Freibetrag zur Lastenverteilung nach Neurenten ist nicht vorgesehen.

Informationen im Internet

Die VBG-Mitgliedsunternehmen erhalten im April ihre Beitragsrechnungen 2017 per Post.

Fragen und Antworten zum VBG-Beitrag finden sich auf der VBG-Webseite: www.vbg.de/beitrag.

 

 

Die VBG ist eine gesetzliche Unfallversicherung und versichert bundesweit über eine Million Unternehmen aus mehr als 100 Branchen – vom Architekturbüro bis zum Zeitarbeitsunternehmen. Der Auftrag der VBG teilt sich in zwei Kernaufgaben: Die erste ist die Prävention von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten. Die zweite Aufgabe ist das schnelle und kompetente Handeln im Schadensfall, um die Genesung der Versicherten optimal zu unterstützen. Rund 480.000 Unfälle oder Berufskrankheiten registriert die VBG pro Jahr und betreut die Versicherten mit dem Ziel, dass die Teilhabe am Arbeitsleben und am Leben in der Gemeinschaft wieder möglich ist. 2.400 VBG-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter kümmern sich an elf Standorten in Deutschland um die Anliegen ihrer Kunden. Hinzu kommen sechs Akademien, in denen die VBG-Seminare für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz stattfinden.

Ihre Ansprechpartnerin

Daniela Dalhoff

Öffentlichkeitsarbeit

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