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Rehabilitation und Entschädigung

Mann übt zusammen mit Physiotherapeutin das Laufen.

Ausgaben für Rehabilitation und Renten

Im Jahr 2016 hat die VBG für die Wiederherstellung der Gesundheit und Leistungsfähigkeit ihrer Versicherten sowie für Renten insgesamt 1,01 Mrd. Euro und damit 4,1 Prozent mehr ausgegeben als im Vorjahr (970,7 Mio. Euro). Dabei sind die Ausgaben für Heilbehandlung und Rehabilitation um 4,9 Prozent (rund 24,8 Mio. Euro) und die Ausgaben für Renten um 3,2 Prozent (rund 15,0 Mio. Euro) gestiegen.

Der Anstieg der Ausgaben für Heilbehandlung und Rehabilitation ergibt sich im Wesentlichen aus Kostensteigerungen im Gesundheitssystem, z. B. bei den Gebührensätzen für Krankengymnastik und Physikalische Therapie und bei der stationären Behandlung, aber auch aus Erhöhungen bei den Arbeitsentgelten der Versicherten, die Grundlage für die Entgeltersatzleistungen – Verletzten- und Übergangsgeld – sind. Bei den gestiegenen Ausgaben für Renten wirkt sich die Rentenanpassung des Jahres 2016 aus (Westdeutschland: +4,25 Prozent, Ostdeutschland: +5,95 Prozent).

Ausgaben für Rehabilitation und Renten (Mio. Euro)

Ausgaben für Rehabilitation und Renten (Mio. Euro)
JahrRehabilitationRenten*
2016529,9480,5
2015505,1465,6

* einschließlich Feststellungskosten

Ausgaben für Rehabilitation und Renten 2016

Eine Aufgliederung der Leistungen für die Heilbehandlung und Rehabilitation nach verschiedenen Leistungsarten ist der folgenden Grafik zu entnehmen. Die Ausgaben für die medizinische Rehabilitation enthalten die Aufwendungen für die ambulante und stationäre Heilbehandlung und Rehabilitation sowie für Zahnersatz. In der Summe der ergänzenden Leistungen zur Heilbehandlung sowie der sozialen Rehabilitation und Pflege sind auch die Sozialversicherungsbeiträge beim Bezug von Verletztengeld und Fahrtkosten enthalten.

Ausgaben 2016 für die Rehabilitation (in Mio. Euro)

Ausgaben 2016 für die Rehabilitation (in Mio. Euro)
berufliche
Rehabilitation
ergänzende Leistungen zur
Heilbehandlung, soziale Rehabilitation
und Pflege
Verletztengeld und besondere
Unterstützung
medizinische
Rehabilitation
14,998,292,1324,7

Ausgaben 2016 für die Rehabilitation

Rentenbestand

Ist die Erwerbsfähigkeit der Versicherten infolge eines Arbeitsunfalls oder einer Berufskrankheit wegen der Schwere der gesundheitlichen Auswirkung und der Dauer wesentlich gemindert, leistet die VBG als Entschädigung eine Verletztenrente. Tritt infolge des Versicherungsfalls der Tod ein, haben die Hinterbliebenen Anspruch auf Hinterbliebenenrente.

Rentenbestand

Rentenbestand
JahrVerletztenrentenHinterbliebenen-
renten
Gesamt
201657.2357.26064.495
201557.0817.32364.404

Rentenbestand 2016

Erstmals gewährte Unfallrenten (Anzahl)

Neue Unfallrenten
JahrRenten aus ArbeitsunfällenRenten aus WegeunfällenGesamt
20162.2769203.196
20152.2739253.198

Erstmals gewährte Unfallrenten 2016

Unfallzahlen

Wesentlich auf die Unfallzahlen haben sich die positive Entwicklung der deutschen Wirtschaft und der damit verbundene Anstieg der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Schwerpunktbranchen der VBG ausgewirkt. Die Anzahl der registrierten und meldepflichtigen Unfälle stieg um gut 1 Prozent.

Arbeits- und Wegeunfallstatistik

Arbeits- und Wegeunfallstatistik
JahrRegistrierte Unfälle insgesamtMeldepflichtige Arbeitsunfälle*Meldepflichtige Wegeunfälle*
2016488.495148.55138.144
2015483.255147.15636.984

* Meldepflichtige Unfälle: Tödliche Unfälle oder Unfälle, die eine Arbeitsunfähigkeit von mehr als drei Tagen verursachen.

Meldepflichtige Unfälle nach Versichertenart

Meldepflichtige Unfälle nach Versichertenart
JahrBeschäftigte und freiwillig versicherte UnternehmerLernende und Teilnehmende an arbeitsmarktpolitischen MaßnahmenRehabilitandenSonstige Versicherte *Summe
2016139.9217.34045.8531.532194.646
2015135.9697.75747.1051.569192.400

* z. B. pflicht- und freiwillig versicherte Ehrenamtsträger

Anerkennung von Berufskrankheiten

Die Berufskrankheiten-Verordnung regelt, welche Krankheiten als Berufskrankheiten anzuerkennen sind. Es sind nur solche Krankheiten aufgeführt, die nach gesicherten medizinischen Erkenntnissen durch besondere berufliche Einwirkungen verursacht werden und denen bestimmte Personengruppen durch ihre Arbeit in erheblich höherem Grade ausgesetzt sind als die übrige Bevölkerung.

Die VBG hat im vergangenen Jahr 4.401 Anzeigen auf Verdacht einer Berufskrankheit erhalten (Vorjahr: 4.254 Anzeigen).

Im gleichen Zeitraum wurden 3.733 Fälle entschieden (Vorjahr: 3.501 Fälle). Bei diesen bestätigte sich in 1.728 Fällen der Verdacht auf eine Berufskrankheit (Vorjahr: 1.725 Fälle).

In 174 Fällen waren die Krankheitsfolgen so schwer, dass es zu einer Rentenzahlung kam (Vorjahr: 186 Fälle). Davon entfielen 89 Fälle auf Erkrankungen durch anorganische Stäube wie Asbest und Quarz.

In 654 Fällen kam es zu einer Anerkennung ohne Rente. Davon waren 269 Fälle auf Lärmschwerhörigkeit, 89 Fälle auf Erkrankungen durch anorganische Stäube sowie 183 Fälle auf Hautkrankheiten zurückzuführen.

In weiteren 900 Fällen wurden Erkrankungen mit beruflicher Verursachung, aber ohne Vorliegen der versicherungsrechtlichen Untervoraussetzungen, festgestellt. Es handelt sich bei diesen Fällen fast ausschließlich um Hautkrankheiten (877 Fälle). Hier ist die versicherungsrechtliche Untervoraussetzung der Zwang zur Unterlassung aller Tätigkeiten, die für die Entstehung, die Verschlimmerung oder das Wiederaufleben der Krankheit ursächlich waren oder sein können. Dank erfolgreicher Sekundärprävention konnte in diesen Fällen der Verbleib im Beruf erreicht werden.

Ursachen der anerkannten Berufskrankheiten (Anzahl 2016)

Ursachen der anerkannten Berufskrankheiten (Anzahl 2016)
BerufskrankheitenAnzahl 2016
Krankheiten durch mechanische Einwirkungen (z. B. durch langjähriges Tragen oder Heben schwerer Lasten) 60
Lärm285
Durch Infektionserreger oder Parasiten verursachte Krankheiten sowie Tropenkrankheiten58
Anorganische Stäube (z. B. Asbest, Quarz)178
Hautkrankheiten1.075
Sonstiges72

Ursachen der anerkannten Berufskrankheiten Anzahl 2016

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