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Schritt 3: Risiko beurteilen

Symbolische Darstellung der Durchführung: Kaktus mit langen Stachelnn, ein Luftballon schwebt  in bedrohlich geringer Entfernung darüber. Die Stachelspitzen glühen rot als Wansignal.

Spezifische Verfahren zur Risikobeurteilung

Bewertung anhand bindender Vorgaben

Mit Schritt 3, der Beurteilung des Risikos, ist zunächst zu prüfen, ob es für die Gefährdung bindende Vorgaben in gesetzlichen Regelungen oder im Regelwerk der Unfallversicherungsträger gibt, wie beispielsweise Grenzwerte im Fall von Gefahrstoffen und Lärm.

Broschüre

Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung

Vor Ort im Unternehmen ermittelte Meßwerte müssen dann anhand dieser Vorgaben bewertet werden. Für zahlreiche Gefährdungsfaktoren gibt es spezifische Verfahren zur Risikobeurteilung. Auch für die Bewertung psychischer Belastungen gibt es gesicherte spezifische Verfahren. Entsprechende Vorgehensweisen sind in der VBG Schrift „Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung“ beschrieben.

Bewertung ohne Vorgaben

Sind bindende Vorgaben zur Risikobeurteilung für die ermittelte Gefährdung nicht gegeben, kann das Risiko, durch die von der Gefährdung ausgelöste Schadenschwere und der Wahrscheinlichkeit, dass der Schaden eintritt, beurteilt werden. Das Risiko und somit der Handlungsbedarf kann dann am einfachsten nach dem Ampel-Prinzip eingestuft werden:

Smiley, grün grün: Das Risiko ist gering -> keine Maßnahmen erforderlich; prüfen, ob Verbesserung möglich ist

Smiley, gelb gelb: Das Risiko ist vorhanden -> Maßnahmen zur Minderung des Risikos sind erforderlich

Smiley, rot rot: Das Risiko ist hoch -> Maßnahmen zur Minderung des Risikos sind unverzüglich durchzuführen

Bewertung mit Risikomatrix

Falls die Zuordnung zu einer der drei Risikostufen für eine ermittelte Gefährdung oder Belastung nicht ohne weiteres möglich ist, kann eine Risikomatrix Anhaltspunkte für die Beurteilung liefern (siehe Abbildung).

Abbildung 11: Beispiel einer Risikomatrix Abb. 11: Beispiel einer Risikomatrix VBG

Im Schnittpunkt der eingeschätzten Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadensschwere, die die ermittelte Gefährdung aufweist, ist das resultierende Risiko, von gering bis hoch, zu finden. Aus der
Charakterisierung des Risikos leitet sich der Handlungsbedarf zur Risikominderung ab.

Ziel ist es, das Risiko im akzeptablen, grünen Bereich zu halten.

Es gibt neben der hier beschriebenen Risikomatrix weitere Methoden der Risikobeurteilung, die angewandt werden können.

Formular „Gefährdungsbeurteilung - Dokumentation“

Dokumentation

Abbildung 10: Dokumentation des Risikos in Spalte 4 Abb. 10: Dokumentation des Risikos in Spalte 4 VBG

Für die Dokumentation des Ergebnisses der Risikobeurteilung ist die Spalte 4 des Formulars „Gefährdungsbeurteilung - Dokumentation“ vorgesehen.

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