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Broschüre

Präventionskampagne kommmitmensch - Broschüre für Verantwortliche

Führungskräfte sind Vorbilder und Vorreiter für mehr Sicherheit und Gesundheit

Die gute Nachricht zuerst: Seit Jahrzehnten sinken in den Betrieben deutschlandweit die Unfallzahlen. Erst kürzlich erreichten diese – über alle Branchen betrachtet – einen neuen Tiefststand.
Für die VBG und andere Träger der Gesetzlichen Unfallversicherung (UV) ist dieser positive Trend allerdings kein Grund, sich auf den Erfolgen der bisherigen Präventionsarbeit auszuruhen. Denn wer die Statistik genau liest, erkennt: Die Unfallzahlen haben vielerorts ein niedriges Niveau erreicht, von dem aus sie jedoch – wenn überhaupt – nur noch langsam weiter sinken. Selbst Unternehmen, in denen der Gesundheitsschutz gut organisiert ist, fällt es in jüngster Zeit immer schwerer, die Risiken für Arbeitsunfälle und Berufserkrankungen deutlich weiter zu senken.

Neue Werte statt neuer Regularien

Wo zusätzliche Regularien allein nicht mehr weiterhelfen, ist es sinnvoll, über Werte und grundlegende Verhaltensmuster im gesamten Unternehmen nachzudenken. Das Ziel: eine gelebte Präventionskultur, bei der Sicherheit und Gesundheit zentrale Themen und Gegenstand allen Handelns sind. Das ist die Kernidee der Kampagne kommitmensch, die von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) initiiert wurde und der sich die VBG gemeinsam mit anderen UV-Trägern angeschlossen hat (siehe auch Kampagnenangebote der VBG).

Vorgesetze als Vorbilder und Vordenker

Eine zentrale Rolle spielen hierbei die Führungskräfte eines Unternehmens. Sie haben nicht nur eine gesetzlich verankerte Fürsorgepflicht gegenüber ihren Beschäftigten, sondern können auch die Rahmenbedingungen für ein gutes Betriebsklima sowie für ein sicheres und gesundes Arbeitsumfeld schaffen.

Führungskräfte sind Vorbilder, Antreiber und Impulsgeber für eine Kultur der Prävention. In ihrer Hand liegt es beispielsweise, sich für ein eine gesunde Fehlerkultur im Unternehmen starkzumachen. Werden kleine Fehler und Beinahe-Unfälle nicht verschwiegen, sondern offen diskutiert und systematisch ausgewertet, lassen sich schwerwiegende Zwischenfälle, die zu Verletzungen führen können, künftig besser verhindern.

Den Dialog zu den Beschäftigten suchen

Dabei ist es ratsam, dass Führungskräfte verstärkt den Dialog zu ihren Beschäftigten suchen. Denn nur wenn Vorgesetzte systematisch hinterfragen, warum ein riskantes Verhalten in der konkreten Situation für die jeweilige Person sinnvoll war, lassen sich daraus Rückschlüsse für die Zukunft ziehen. Das ist der Grundstein für einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess, mit dem Ziel, Strukturen für ein gesünderes Arbeitsumfeld zu schaffen.

Impulse aus der Belegschaft nutzen

Führungskräfte sind gut beraten, dabei auch das Wissen und das Engagement von motivierten Beschäftigten zu nutzen. Diese kennen ihre Arbeitsbereiche sehr genau und können im Rahmen von Ideenbörsen oder eines betrieblichen Vorschlagswesens wertvolle Anregungen einbringen. Auf Grundlage dieser Vorschläge lassen sich dann künftig beispielsweise bereits beim Einkauf von Maschinen, Rohstoffen und Verbrauchsmaterialien die Faktoren Sicherheit und Gesundheit noch stärker berücksichtigen.

Ein langer Weg, der sich auszahlt.

Eine Präventionskultur zu etablieren, bei der alle Beteiligten ganz selbstverständlich sicher und gesund denken und handeln, ist ein langer Weg. Doch diesen zu gehen, zahlt sich fürs Unternehmen gleich mehrfach aus. Denn der Lohn für das Engagement sind gesunde und zufriedene Beschäftigte. Diese haben im Durchschnitt weniger Fehlzeiten durch Krankheit und Unfälle, sind motivierter, leistungsfähiger und empfehlen im Idealfall ihre Firma als Arbeitgeber weiter. Das sind Gründe, warum sich eine Kultur der Prävention auch betriebswirtschaftlich lohnt. Denn laut Berechnungen der Justus-Liebig-Universität Gießen stehen 100 Euro, die ein Unternehmen in Gesundheit und Sicherheit investiert, ein Nutzen von 160 Euro gegenüber. Betriebe, die eine Kultur der Prävention schaffen, stärken damit also gleichzeitig ihren wirtschaftlichen Erfolg.

Im Rahmen der Kampagne kommitmensch unterstützt die VBG Initiativen von Mitgliedsunternehmen durch Informationsangebote, Seminare und persönliche Beratung durch geschulte Präventionsexperten.

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