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"Änderungen herbeiführen, ohne die Kollegen zu belasten"

Porträtfoto von Anja Mütze-Heinemann

Interview mit der Sicherheitsbeauftragten der Volksbank Darmstadt-Südhessen

Vorname: Anja

Nachname: Mütze-Heinemann

Unternehmen: Volksbank Darmstadt-Südhessen eG


Seit wann sind Sie bei Ihrem Arbeitgeber tätig und welche Beschäftigung üben Sie aus?

Ich bin seit dem 1. Oktober 1988 in unserer Bank tätig. Seit 2010 organisiere ich als Sachbearbeiterin in der Abteilung Interne Services den Bereich Arbeitsmedizin und Arbeitssicherheit für die Gesamtbank. Als Ergonomiecoach berate ich zudem unsere Beschäftigten rund um ihren Arbeitsplatz. Weiterhin bin ich für den Einkauf aller Dinge rund um die Filialen, verbunden mit kleineren Projekten wie zum Beispiel Küchenumbauten, zuständig.

Warum haben Sie sich entschieden, Ihr Unternehmen als Sicherheitsbeauftragte zu unterstützen?

Im Rahmen meiner Tätigkeit im Bereich Abteilung Interne Services (Organisation der Struktur und der SIBe) versteht sich die Ausbildung zum SIB als Selbstverständlichkeit.

Wie lange sind Sie schon Sicherheitsbeauftragte und wo haben Sie sich dazu ausbilden lassen?

Seit diesem Jahr bin ich bestellt und habe beide Teile meiner SiB-Ausbildung 2016/2017 in den VBG-Akademien in Untermerzbach und Gevelinghausen absolviert. Die Seminare waren sehr informativ und veranschaulichten praxisnah den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in Gruppenarbeit die Themengebiete eines Sicherheitsbeauftragten.

Was würden Sie als Ihre wichtigsten Aufgaben in dieser Funktion bezeichnen?

Mit offenen Augen und Ohren durch das Haus zu gehen und stets die Sicherheit der Beschäftigten im Blick zu haben sehe ich als meine Kernaufgabe an. Dabei bemühe ich mich, zu beobachten und versuche Änderungen herbeizuführen, ohne damit meine Kolleginnen und Kollegen zu nerven beziehungsweise zu belasten.

Wie gehen Sie vor, wenn Sie Risiken oder Bedrohungen feststellen?

Da ich selbst die Begehungen mit unserer Fachkraft für Arbeitssicherheit in all unseren Standorten begleite, erkenne ich sofort mögliche Gefahren und versuche diese entweder direkt vor Ort oder mit meinem Vorgesetzten im Nachgang zu besprechen und zu ändern. Im Zweifel spreche ich über solche Dinge in unserer regelmäßigen ASA-Sitzung mit den Bereichsleitern und Vorständen.

Mit welchen speziellen Gefährdungen setzen Sie sich in Ihrem Unternehmen auseinander?

Falsche Fluchtwegregelungen sowie fehlende Brandabschottungen – um zwei Beispiele zu nennen – begegnen uns im Unternehmen am häufigsten.

Was sind Ihrer Meinung nach die größten Herausforderungen für Sicherheitsbeauftragte?

Das Spagat, nicht als Bevormunderin der Kolleginnen und Kollegen, sondern als Beobachter aufzutreten.

Welche Maßnahmen oder Aufgaben zur Sicherheit und Gesundheit stehen in Ihrem Betrieb aktuell an?

Derzeit arbeiten wir bei der Volksbank Darmstadt-Südhessen eG daran, die Unterweisungen der Beschäftigten anzupassen. Im Besonderen geht es um die technischen Unterweisungen unserer Hausmeister zur Bedienung von Arbeitsgeräten. Die Beschäftigten in unseren Filialen wollen wir künftig noch individueller zum Thema UVV Kasse und Brandschutz unterweisen. Hier haben sich Handlungsfelder im Rahmen der Begehungen und der geführten Gespräche mit Kollegen aufgezeigt, die wir zu Gunsten der Sicherheit unserer Kolleginnen und Kollegen verbessern möchten.


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