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Psychische Belastung

Mitarbeiter an einer Wand, Kopf in der Hand in Geste der Verzweiflung

Broschüre

Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung - Handlungshilfe für die betriebliche Praxis

Die psychische Belastung ist in Verkehrsunternehmen eine der Hauptursachen für Arbeitsunfähigkeit und Fahrdienstuntauglichkeit. Die psychische Belastung wird als Gesamtheit der Einflüsse bezeichnet, die von außen auf die Psyche des Menschen einwirken. Die unmittelbare Auswirkung der psychischen Belastung auf den Beschäftigten wird als psychische Beanspruchung definiert. Wie der Beschäftigte im Einzelfall beanspruch ist, wird auch durch die individuellen Voraussetzungen und Bewältigungsstrategien beeinflusst.

Während die psychische Belastung zunächst neutral definiert ist, können die Beanspruchungen sowie ihre langfristigen Folgen (Beanspruchungsfolgen) entweder positiv / gesundheitsförderlich oder negativ / gesundheitlich beeinträchtigend sein. Positive Folgen sind zum Beispiel Aktivierung durch neue, interessante Aufgaben. Negative Beanspruchungsfolge kann etwa Müdigkeit durch eine abwechslungsarme Tätigkeit sein, die sich langfristig in psychosomatischen Beschwerden auswirkt.

Broschüre

warnkreuz SPEZIAL Nr. 3 – Gefährdungsbeurteilung

Besondere Belastungen in Verkehrsunternehmen

Iden Verkehrsunternehmen ist die Palette psychischer Belastungen breit. Belastungen, die die Gesundheit beeinträchtigen können, sind zum Beispiel:

  • fehlende Kommunikation an Einzelarbeitsplätzen,
  • Schicht- und Nachtdienst,
  • unzureichende Qualifikation,
  • Fremdbestimmung der Tätigkeit,
  • Termin- und Zeitdruck,
  • unvorhergesehene Ereignisse und Unfälle,
  • Umgang mit aggressiven Kunden.

Der Unternehmer muss die psychische Belastung an den unterschiedlichen Arbeitsplätzen ermitteln, beurteilen und durch geeignete Maßnahmen reduzieren. Es sind dabei alle Arbeitsplätze und Tätigkeiten zu betrachten,- also nicht nur der Fahrdienst. Dafür steht eine Vielzahl von Instrumenten zur freien Auswahl.

VDV-Verfahren

Für die Verkehrsunternehmen wurde in Zusammenarbeit mit der VBG ein branchenspezifisches, in der Praxis erprobtes Instrument entwickelt und validiert: das VDV-Verfahren. Mit diesem orientierenden Instrument ist eine einfache Ermittlung und Beurteilung der Belastung an den Arbeitsplätzen möglich. Anschließend lassen sich die notwendigen Maßnahmen festgelegen.

Falls das VDV-Verfahren im Einzelfall nicht ausreicht, können andere, tiefer gehende Verfahren eingesetzt werden.

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