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Arbeit und Gesundheit – aus christlicher Verantwortung

Frau Dr. Katarina Barley, Bundesministerin für Arbeit und Soziales und „Jupp“

Kurzfilm und Bericht zum Dritten Katholischen Arbeitsschutzsymposium in Berlin vom 7. bis 9. November 2017

Ganz bewusst haben die VBG gemeinsam mit dem VDD (Verband der Diözesen Deutschlands) als Veranstalter den Titel so allgemein gehalten. Arbeit und Gesundheit von Mitarbeitern sind für jedes Unternehmen von Bedeutung. Die Arbeit kann nur von gesunden Mitarbeitern effizient und effektiv getan werden. Unsere üblichen Begriffe wie Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz und Arbeitsschutz sind rechtliche, technische Begriffe und klingen nach Bürokratie und Verwaltung.

Dieses Symposium wollte den Teilnehmern die Zielsetzung eines modernen Arbeitsschutzes näherbringen – die Gesundheit der Mitarbeiter nicht nur zu schützen, sondern vielmehr sie zu stärken und die Arbeitsprozesse des Unternehmens auch unter diesen Aspekten zu hinterfragen und systematisch anzupassen. Es sollten mit den von VBG und Kirche gemeinsam erarbeiteten und erprobten Werkzeugen praxisnahe Lösungswege vorgestellt und beworben werden. Aber Kirche wäre nicht Kirche, wenn für sie zur Stärkung der Gesundheit nicht auch die Spiritualität zählen würde.

In diesem weiten Spannungsfeld zwischen gesetzlichen Vorgaben und christlichen Werten sollten die vielen Facetten des Themas Arbeitsschutz, verständlicher gesagt Arbeit und Gesundheit, beleuchtet werden. Damit das Symposium diesem weitgehenden Ansatz gerecht werden konnte, wirkten als Sprecherinnen und Sprecher neben den Entscheidungsträgern der VBG, wie Herrn Prof. Bernd Petri, und Entscheidungsträgern der Katholischen Kirche, wie Herrn Erzbischof Dr. Heiner Koch, unter anderem auch namhafte Persönlichkeiten aus den Bereichen der Wirtschaft, wie die stellvertretende Personalleiterin der SAP SE Frau Dr. Natalie Lotzmann, der Wissenschaften, wie der Mediziner und Jesuitenpater Herr Prof. Dr. Eckhard Frick, sowie der Rechtswissenschaften, wie der Arbeits- und Sozialrechtsexperte der Universität Bonn Herr Prof. Dr. Gregor Thüsing LL.M., mit. Höhepunkt der Veranstaltung war die Festrede der Bundesministerin für Arbeit und Soziales Frau Dr. Katarina Barley.

Rückblickend betrachtet hat das Symposium die oben beschriebene Zielsetzung aus Sicht des Präventionsfelds Kirchen voll erreicht. Die Veranstaltung war ein Erfolg und ein großer Schritt für die Katholische Kirche. Sie war Beweis für die gelungene Zusammenarbeit von VBG und VDD. Eine Atomsphäre aus Vertrauen und Zuversicht konnte aufgebaut werden und vorhandene Zweifel und Misstrauen konnten abgebaut werden. Unmissverständlich haben sich wichtige Entscheidungsträger der Kirche positiv zu einem gelebten Arbeitsschutz bekannt. Sie haben erkannt, dass es umsetzbare Lösungsmöglichkeiten für die Einrichtungen der Kirche gibt. Unsere Arbeit wird es nun sein, den geweckten Erwartungen in unsere Handlungskompetenz und den gesetzten Hoffnungen in die Praxistauglichkeit der Angebote gerecht zu werden und den Diözesen und ihren Einrichtungen dabei zu helfen, die Aufgabe eines gelebten Arbeitsschutzes in den kommenden Jahren umzusetzen.

Wer mehr wissen möchte: In dem kurzen Videofilm werden die wichtigsten Aussagen des Symposiums zusammenfasst. Einzelheiten und Bilder vom Symposium finden Sie im beiliegenden Bericht. Darüber hinaus stehen einzelne Vorträge, Workshops, Ergebnisse und die Berliner Leitgedanken zum download bereit.

Bitte speichern Sie alle Dokumente (also den Bericht sowie die Anlagen) in einem Ordner ab, damit die Verlinkung vom Bericht auf die Anlagen richtig funktioniert.

Faltblatt

Symposiumsbericht

Faltblatt

Anlagen zum Symposiumsbericht

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