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Aktuelles aus der Branche

Neue VBG-Arbeitshilfen für die Durchführung der Gefährdungsbeurteilung

Grundsätzliche Informationen und pragmatische Arbeitshilfen zur Durchführung der Gefährdungsbeurteilung erhalten Sie ab sofort auf einer neuen VBG-Themen-Website unter
"Prävention und Arbeitshilfen - Gefährdungsbeurteilung".

Diese Internetseite führt Verantwortliche und Beteiligte durch den Prozess der Gefährdungsbeurteilung.
Neue VBG-Arbeitshilfen unterstützen bei der Planung, Durchführung und Dokumentation der Gefährdungsbeurteilung, zum Beispiel

  • die Broschüre "Gefährdungsbeurteilung – So geht’s",
  • Formulare zum Planen und Dokumentieren des Prozesses,
  • der Basiskatalog "Betriebliche Räume und Gebäude",
  • der Basiskatalog "Büro- und Bildschirmarbeit",
  • der Basiskatalog "Transport und Verkehr",
  • der "Allgemeine Maßnahmen- und Gefährdungskatalog".

Die neuen VBG-Arbeitshilfen zur Gefährdungsbeurteilung sind modular angelegt. Nach einer Überprüfung der Arbeitsschutzorganisation im Unternehmen (Checkliste "Arbeitsschutzorganisation") sollen

  • zuerst die VBG-Basiskataloge "Betriebliche Räume und Gebäude", "Bildschirm- und Büroarbeit" sowie "Transport und Verkehr" und
  • anschließend ergänzend zutreffende branchenbezogene Arbeitshilfen bearbeitet werden.
  • Stellen Sie bei der Durchführung der Gefährdungsbeurteilung vor Ort weitere Gefährdungen oder Belastungen fest, können Sie den "Allgemeinen Maßnahmen- und Gefährdungskatalog" nutzen.

Die genannten VBG-Arbeitshilfen ohne Branchenbezug werden ergänzt durch Branchenkataloge mit spezifischen Gefährdungen, Belastungen und Schutzmaßnahmen. Diese Kataloge werden sukzessive aufgebaut und ersetzen nach und nach die vorhandenen Angebote. So wird derzeit auch für die Branche der Bildungseinrichtungen ein branchenspezifischer Gefährdungskatalog erarbeitet.

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Praxisbeispiele für erfolgreiche Prävention: VBG-Arbeitsschutzpreis 2016

Mit dem VBG-Arbeitsschutzpreis will die VBG auf vorbildliche Präventionsmaßnahmen und hervorragende Praxisbeispiele aufmerksam machen.

Auch Unternehmen aus der Branche der Bildungseinrichtungen haben sich mit innovativen Ideen für den Arbeitsschutzpreis 2016 beworben. In der Rubrik "Gesundheitsmanagemant und - förderung" wurde der autonome jugendwerkstätten Hamburg e.V. mit der Goldmedaille ausgezeichnet.

autonome jugendwerkstätten Hamburg e.V. (Gold)

Frühzeitiges Erkennen von psychischen Problemen und Prophylaxe

Die autonomen jugendwerkstätten Hamburg sind ein gemeinnütziger Verein. Ausbilder und Pädagogen bilden sozial benachteiligte Jugendliche für einen Beruf aus. Die Jugendwerkstätten entwickeln ein …

Die autonomen jugendwerkstätten Hamburg sind ein gemeinnütziger Verein. Ausbilder und Pädagogen bilden sozial benachteiligte Jugendliche für einen Beruf aus. Die Jugendwerkstätten entwickeln ein weitgehendes Präventionsangebot, um psychische Belastungen zu erkennen und zu reduzieren.

Für die Beschäftigten entstehen durch die Betreuung der Jugendlichen und ihre Probleme zum Teil enorme psychische Belastungen. Die Einrichtung baut deshalb ein Schulungs-, Beratungs- und Betreuungsangebot für die Beschäftigten und die betreuten Jugendlichen auf. Pro Beschäftigten sind bis zu sechs kostenlose Beratungsgespräche durch externe Psychologen sowie mindestens zwei Fortbildungen möglich. Jährlich finden vertrauliche Befragungen zu den Belastungen am Arbeitsplatz statt. Für die Auszubildenden wird ein breites Beratungsnetzwerk aufgebaut.

Der Verein hat eine Selbstverwaltungsstruktur, die zu einer erheblich höheren individuellen Mitbestimmung jedes Beschäftigten führt und damit zu mehr Zufriedenheit. Die Maßnahmen fördern die psychische Gesundheit. Die Beschäftigungsdauer ist mit über zehn Jahren untypisch hoch für Jugendhilfeeinrichtungen.

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Zwei weitere Unternehmen der Branche erhielten eine Bronzemedaille.

Die bildungszentrum energie GmbH setzt mit KUWASI ("KUltur–WAndel–SIcherheit" in der beruflichen Erstausbildung) ein ganzheitliches Konzept um, das die Zahl der Arbeits- und Wegeunfälle bei Auszubildenden deutlich reduziert. Das Sicherheitsbewusstsein wird erhöht und das Thema Sicherheit auf alle Lebensbereiche ausgeweitet. Die Jugendlichen setzen sich aktiv mit sicherheitsrelevanten Themen auseinander und konzipieren selbst Workshops. Außerdem werden Fahrsicherheitstrainings und kombinierte Testverfahren eingesetzt.

Die Ausbildungszentrum AGV Bau Saar gGmbH, Saarbrücken entwickelte mit "Sicheres Arbeiten in Ausbildungswerkstätten" ein umfassendes, auf alle Bereiche abgestimmtes Grundkonzept, das von allen Beteiligen auch gelebt wird. Der Arbeitsschutz wird unter Beteiligung der Leitungsebene, der Meister, der Verwaltung und der Auszubildenden insgesamt überprüft und nachhaltig fortentwickelt.

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Teilnehmende in Praktikums- und Kooperationsbetrieben - neue Praxishilfen der VBG

Auszubildende und Teilnehmende an Maßnahmen in Bildungseinrichtungen werden häufig in Praktikums- und Kooperationsbetrieben eingesetzt, in denen sie ein Praktikum oder einen Teil der praktischen Ausbildung absolvieren. Die Verantwortung der Ausbilderinnen und Ausbilder für die Sicherheit und Gesundheit dieser Personen bleibt dabei unverändert bestehen.

Mit folgenden Organisationshilfen können die umgesetzten Maßnahmen zur Sicherstellung von Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz dokumentiert werden.

  • Bildungseinrichtungen - Den Einsatz von Teilnehmenden in Praktikums- und Kooperationsbetrieben sicher organisieren
    Die in dieser Mappe enthaltenen Organisationshilfen unterstützen dabei, den Einsatz von Teilnehmenden im Praktikums- und Kooperationsbetrieb rechtssicher und gut zu organisieren sowie zu dokumentieren.
  • Präventionsvereinbarung für Bildungseinrichtungen und Praktikums- und Kooperationsbetriebe
    Nutzen Sie dieses PDF-Formular in Ihrer Einrichtung beziehungsweise in Ihrem Betrieb, um Tätigkeitsfelder und Arbeitsbereiche von Personen im Praktikum und Auszubildenen zu dokumentieren sowie Maßnahmen zur Unfallverhütung zu vereinbaren.
  • Besichtigungsprotokoll für Verantwortliche in Bildungseinrichtungen
    Mit Hilfe dieses Besichtigungsprotokolls können Sie Gefährdungen in Praktikums- und Kooperationsbetrieben bewerten. Ferner haben Sie die Möglichkeit, darin Schutzmaßnahmen festzulegen sowie Angaben zur Unterweisung, zur Arbeitsmedizinischen Vorsorge (Untersuchungen ggf. Eignungsuntersuchung) und zur Ersten Hilfe im Praktikums- und Kooperationsbetrieb zu dokumentieren.

Broschüre

Bildungseinrichtungen - Den Einsatz von Teilnehmenden in Praktikums und Kooperationsbetrieben sicher organisieren

Faltblatt

Präventionsvereinbarung für Bildungseinrichtungen sowie Praktikums- und Kooperationsbetriebe

Faltblatt

Besichtigungsprotokoll für Verantwortliche in Bildungseinrichtungen

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