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Wiedereingliederung

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ABMR - Konzeption und Umsetzung

Zurück in den Beruf - zurück ins Leben. Die Wiedereingliederung in das Erwerbsleben und in die soziale Gemeinschaft. Mit der Erfüllung dieses Auftrags befindet sich die VBG in Übereinstimmung mit der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-BRK), die die volle und wirksame Teilhabe von Menschen mit Behinderungen an der Gesellschaft zum Ziel hat.

Zurück in den Beruf

Das Ziel: Frühzeitige und dauerhafte Wiedereingliederung in das Erwerbsleben.

Die Erhaltung des vorhandenen Arbeitsplatzes hat Vorrang vor allen anderen Maßnahmen. Im Rahmen des Heilverfahrens werden Physiotherapie und komplexe medizinische Rehabilitationsverfahren wie "Erweiterte Ambulante Physiotherapie" (EAP) oder "Berufsgenossenschaftliche Stationäre Weiterbehandlung" (BGSW) zur Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit eingesetzt.

Bei Menschen, die körperlich arbeiten oder spezifische Arbeitsbelastungen im Bereich der verletzten Körperregionen bewältigen müssen, kann dieses Ziel durch die von der VBG entwickelte Therapieform "Arbeitsplatzbezogene Muskuloskeletale Rehabilitation" (ABMR) erreicht werden.

In der ABMR werden während der medizinischen Rehabilitation nicht nur Funktions- und Strukturstörungen beseitigt oder kompensiert, sondern es werden auch die konkret benötigten arbeitsrelevanten Funktionsabläufe in die Therapie integriert. Dies geschieht mit Hilfe einer spezifischen Arbeitsorientierung, um eine ausreichende funktionale Belastbarkeit für die unmittelbar anschließende vollschichtige Rückkehr an den (bisherigen) Arbeitsplatz zu erreichen.

Diese Herangehensweise hat Vorteile für alle Beteiligten: Der Versicherte erlangt mit dem Abschluss der medizinischen Rehabilitation die Arbeitsfähigkeit, ohne dass weiterführende berufliche Reha-Maßnahmen nötig werden. Nähere Informationen zur ABMR, die ursprünglich den Namen AOMR "Arbeitsplatzorientierte Muskuloskeletale Rehabilitation" trug, entnehmen Sie bitte der PDF-Datei "ABMR - Konzeption und Umsetzung".

Übrigens: Die VBG hat für ihr Konzept zur arbeitsplatzbezogenen Rehabilitation ein Zertifikat mit Auszeichnung für gute Praxis in Europa 2013 erhalten. Der Preis wird nur alle drei Jahre von der Internationalen Vereinigung für Soziale Sicherheit (IVSS) verliehen und würdigt Institutionen für herausragende Praktiken im Bereich der sozialen Sicherheit.

Auch wenn Funktionseinschränkungen verbleiben, ist eine Rückkehr an den Arbeitsplatz nicht ausgeschlossen. Ihnen helfen wie bisher die erfahrenen Reha-Manager, die auch als Disability-Manager zertifiziert sind. Diese kooperieren frühzeitig mit Ihrem bisherigen Arbeitgeber, so dass Ihr Arbeitsplatz häufig erhalten bleiben kann, z. B. durch den Einsatz von technischen Arbeitshilfen. Die VBG sorgt auch für Qualifizierungsmaßnahmen, die eine Umsetzung innerhalb des Unternehmens möglich machen.

Wenn es nicht gelingt, Sie im alten Betrieb wieder einzugliedern, steht der VBG inzwischen ein Netzwerk von Partnern zur Verfügung, um auch in diesen Fällen eine berufliche Wiedereingliederung zu erreichen. Ihre Eignung, Neigung und die bisherige berufliche Tätigkeit werden dabei berücksichtigt. Die von der VBG besonders geschulten Experten unterstützen Sie mit maßgeschneiderten Eingliederungen in ein neues Unternehmen. Selbstverständlich übernimmt die VBG Kosten für technische Arbeitshilfen, Bewerbungen, Weiterbildungskurse, Probebeschäftigungen sowie Reisekosten und Kraftfahrzeughilfe.

Zurück ins Leben

Die VBG unterstützt Sie bei verbleibenden Gesundheitsbeeinträchtigungen mit Hilfen zur Wiedereingliederung in Ihr soziales Umfeld.

Mit der sozialen Rehabilitation ermöglicht die VBG Ihnen die Rückkehr in das tägliche Leben und in die soziale Gemeinschaft. Dabei berücksichtigt die VBG Ihre persönliche Situation sowie Art und Schwere des durch den Gesundheitsschaden verbliebenen Handicaps.

Das Leistungsangebot der VBG umfasst insbesondere:

  • Wohnungshilfe ( z. B. Umbau der sanitären Einrichtungen, Einbau von breiten Türen, Fahrstühlen und Rampen),
  • Kraftfahrzeughilfen,
  • Rehabilitationssport und
  • Kommunikationshilfen.

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